Frame Raten im Video!
Veröffentlicht von Torsten Kepp in Video · Samstag 22 Nov 2025 · 1:30
1. FILM
Kinofilme werden in 24 fps (frames per second - Vollbilder - Progressive) in der Regel auf 35 mm Filmmaterial aufgenommen. Der Film hat also eine "Frame Rate" von 24 Vollbildern pro Sekunde. Im Kino werden diese aber nicht mit 24 Hz abgespielt. In alten Filmprojektoren wird durch das Malteserkreuzgetriebe (welches in neueren Modellen durch einen Schrittmotor ersetzt ist) der Filmstreifen vor dem Bildfenster für einen kurzen Moment angehalten, damit die Projektion des Bildes stattfinden kann. In diesem Moment wird das Bild entweder zweimal oder dreimal durchleuchtet - abhängig vom Projektor. Für die Unterbrechung sorgt die Umlaufblende (Flügelblende), die sich zwischen Lichtquelle und Filmstreifen befindet. Damit man nicht bemerkt, wie sich der Filmstreifen auf der Filmrolle bewegt, wird die Leinwand somit zwischen den Filmframes für einen sehr kurzen Moment schwarz. Bei 24 schwarzen Momenten pro Sekunde würde man aber ein deutliches Flackern wahrnehmen. Bei der zweifachen oder dreifachen Bildwiederholfrequenz (Refresh Rate) von 48 Hz oder 72 Hz bemerkt das menschliche Auge diese schwarzen Momente aber nicht mehr. Dadurch wird das Kinobild als flüssig und ohne Flackern oder Flimmern wahrgenommen. Hz = Hertz = 1/s (1/sek) - "Hz" bedeutet in unserem Fall "Bilder pro Sekunde".
Kinofilme werden in 24 fps (frames per second - Vollbilder - Progressive) in der Regel auf 35 mm Filmmaterial aufgenommen. Der Film hat also eine "Frame Rate" von 24 Vollbildern pro Sekunde. Im Kino werden diese aber nicht mit 24 Hz abgespielt. In alten Filmprojektoren wird durch das Malteserkreuzgetriebe (welches in neueren Modellen durch einen Schrittmotor ersetzt ist) der Filmstreifen vor dem Bildfenster für einen kurzen Moment angehalten, damit die Projektion des Bildes stattfinden kann. In diesem Moment wird das Bild entweder zweimal oder dreimal durchleuchtet - abhängig vom Projektor. Für die Unterbrechung sorgt die Umlaufblende (Flügelblende), die sich zwischen Lichtquelle und Filmstreifen befindet. Damit man nicht bemerkt, wie sich der Filmstreifen auf der Filmrolle bewegt, wird die Leinwand somit zwischen den Filmframes für einen sehr kurzen Moment schwarz. Bei 24 schwarzen Momenten pro Sekunde würde man aber ein deutliches Flackern wahrnehmen. Bei der zweifachen oder dreifachen Bildwiederholfrequenz (Refresh Rate) von 48 Hz oder 72 Hz bemerkt das menschliche Auge diese schwarzen Momente aber nicht mehr. Dadurch wird das Kinobild als flüssig und ohne Flackern oder Flimmern wahrgenommen. Hz = Hertz = 1/s (1/sek) - "Hz" bedeutet in unserem Fall "Bilder pro Sekunde".
Eine Frame Rate von 24 fps (bzw. 48 Hz nach zweifacher Durchleuchtung oder 72 Hz nach dreifacher Durchleuchtung) kann man als nominale Kinogeschwindigkeit bezeichnen. Wenn man aber die Filmlaufzeiten komplett von Anfang (Intro) bis Ende (inkl. Abspann) stoppt, wird man feststellen, daß die Abspielgeschwindigkeit im Kino in der Regel von 24 fps variiert. Ein Kinofilm wird meistens etwas schneller abgespielt, wobei die Frame Rate zwischen 24 fps und 26 fps liegen kann.
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